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Kundenbewertungen für Trajan



Benjamin R. schreibt am 25.10.2011:
Trajan ist ein Hammerspiel. Daran gibt es nix zu rütteln. Über die Spielregeln will ich mich hier nicht auslassen, denn das würde meinen Rahmen sprengen.

Dieses Spiel hat aber meines Erachtens zwei Nachteile: Es dauert immens lange das Spiel zu erklären. Es ist komplex und die Spielemechanismen sind alle ineinander verschachtelt. Daraus resuliert auch ein weiterer Nachteil: Das Spiel wirkt durch die Fülle der Optionen etwas aufgebauscht.
Hat man aber erst mal die ganze Bandbreite der strategischen Möglichkeiten dieses Spieles intus, dann ist der Spielspass groß. Ähnlich den Burgen von Burgund (auch ein Spiel von Stefan Feld) dauert es mindestens eine Partie bis man sich zurechtfindet. Doch dann ist der Wiederspielreiz groß, denn man denkt schon während des Spiels über eigene zukünftige Strategien und die Strategien der Gegner nach und versucht das Spiel schon wieder zu optimieren.
Fazit:
Wer Strategie- und Handelsspiele mag, der kommt bei Trajan voll auf seine Kosten. Ganz besonders gut hat mir der innovative Zugmechanismus mit den bunten Steinen gefallen, die je nach Anzahl der Steine von der auf dem Spielplan abgebildeten Schale zur nächsten Schale wandern.
Von mir eine klare Höchstpunktzahl und unbedingte Kaufempfehlung !!!
Peter M. schreibt am 02.11.2011:
Autor: Stefan Feld
Verlag: Ammonit
Spielerzahl: 2 - 4 ab 12 Jahren
Dauer: ca. 90 - 120 Min.

Das Fazit muss diesmal einfach am Anfang stehen: Trajan ist ein großartiges Spiel! Herausfordernd, vielfältig, opulent, elegant. Elegant? Ja. Alleine das Cover mit der Büste des Namen gebenden römischen Kaisers Trajan im Halbschatten. Einfach nur cool. Elegant sind aber auch die Mechanismen - schlank, durchdacht, gut verzahnt, nach kurzer Eingewöhnungszeit beherrschbar, viele strategische Optionen offen lassend. Das Spiel ist bisher in kleiner Auflage als Erstlingswerk im eigens gegründeten Ammonit-Verlag erschienen. Ziel der Macher war dem Vernehmen nach, ein Spiel mit Herzblut zu erschaffen und mal richtig zu klotzen. Das ist dem Team gelungen! Das Material ist stabil, üppig und schön anzuschauen. Ein Spiel genau nach meinem Geschmack (daher nach längerer Zeit mal wieder eine Rezi von mir).

Man kann Stefan Feld vorwerfen (wie andernorts schon geschehen), mit seinen Spielen reine Spielmechanik-Orgien zu produzieren. Wer Feld-Spiele aber grundsätzlich mag, ist mit Trajan bestens bedient. Für mich ist Trajan qualitativ noch vor den Burgen von Burgund einzureihen. Natürlich hat auch Trajan abstrakte Mechanismen. Aber so wie diese in das römische Szenario eingebettet sind und ineinander greifen, macht das Spiel einfach riesigen Spaß.

Das Spiel richtet sich dabei erklärtermaßen an Vielspieler und Strategie-Fans. Gelegenheitsspieler werden abgeschreckt sein von der Optionsvielfalt und den (scheinbar) komplexen Regeln. Genauer betrachtet sind die Abläufe aber so eingängig, dass es nur weniger Spielzüge bedarf, um sich zurechtzufinden. Kürzlich habe ich irgendwo gelesen (war es nicht in der letzten Spielbox?), dass ein gutes Spiel dadurch gekennzeichnet ist, dass man in einem Zug immer mehr machen möchte, als man kann. Auch nach diesem Maßstab ist Trajan ein sehr gutes Spiel… Aber worum geht es nun im Einzelnen?

SPIELIDEE und VORBEREITUNG

Das Spiel entführt uns in das Rom Kaiser Trajans - Rom auf der Blüte seiner Macht, im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Der Spielplan zeigt einen Ausschnitt des römischen Reichs, den Senat, den Trajansbogen, das Forum, das Hafenviertel bis hin zu den entlegenen Provinzen Britannias und Germanias. Die Spieler versuchen, durch geschicktes Taktieren mit verschiedensten Aktionen an all diesen Orten Siegpunkte zu sammeln.

Jeder Spieler erhält ein Ablagetableau und 15 kleine Spielfiguren (Arbeiter bzw. Legionäre) sowie eine große Spielfigur (Feldherr). Auf dem Spielplan werden Forumsplättchen im Forum und in den Provinzen, sowie Bauplättchen und 6 Stapel mit Trajansplättchen verteilt. Es gibt 60 Warenkarten, von denen sich jeder Spieler drei ziehen kann. Im Hafen liegen drei Schiffe, die darauf warten, mit Waren beliefert zu werden. Zuletzt wählt jeder Spieler noch drei Trajansplättchen und legt diese auf sein Tableau.

GRUNDLEGENDER MECHANISMUS

Schlicht genial ist der Zugmechanismus, angelehnt an das Prinzip des Mancala: Auf dem Spielertableau befinden sich 6 Mulden, die kreisförmig angeordnet sind. In jede Mulde werden zwei farbige Aktionssteine platziert. Jeder Mulde ist eine Aktion auf dem Spielplan zugeordnet. Der Spieler am Zug wählt nun eine Startmulde und verteilt die darin befindlichen Steine reihum einzeln auf die nächsten Mulden im Uhrzeigersinn. Die Mulde, in die der letzte Stein gelegt wird, ist die Zielmulde und bestimmt, welche Aktion durchgeführt werden darf.

Dieser Zug auf dem Tableau bestimmt auch den Zeitablauf im Spiel. Ein Zeitstein bewegt sich um eine Zeitleiste entsprechend der Zahl an Aktionssteinen, die in die Mulden verteilt wurden. Das Spiel läuft über vier Quartale. Jedes Quartal besteht aus vier Runden. Eine Runde ist zu Ende, wenn der Zeitstein die Zeitleiste einmal umrundet hat. Selbst dieser kleine Mechanismus erlaubt ein gewisses Taktieren: Je mehr Aktionssteine ich bewege, desto schneller beende ich eine Runde oder ein Quartal und verhindere so z. B. einen weiteren Zug der Mitspieler.

Am Ende der drei ersten Runden eines Quartals wird ein Bedarfsplättchen aufgedeckt: Das Volk verlangt in jedem Quartal zufällig nach Brot, Spielen und/oder Religion. Diese Bedürfnisse sind am Ende jedes Quartals zu befriedigen, ansonsten kostet dies Siegpunkte.

AKTIONEN

Die Zielmulde bestimmt die Aktion, die auf dem Spielplan ausgeführt werden kann:

Im SENAT wandern Markierungssteine nach vorne und bringen sofort Siegpunkte und am Quartalsende Stimmen im Senat.

Im FORUM kann man ein Forumsplättchen nehmen. Dieses bringt Vorteile, etwa eine Zusatzaktion, zusätzliche Stimmen im Senat oder befriedigt ein Bedürfnis des Volkes.

Die Aktion im HAFEN erlaubt, Warenkarten zu ziehen oder ein Schiff zu beliefern. Ein Schiff verlangt dabei unterschiedliche Waren, ein anderes gleiche Waren und das dritte verlangt verschiedene Pärchen von Warenkarten. Je mehr Warenkarten oder Pärchen, desto mehr Punkte gibt es für die Lieferung. Nach der Lieferung wird das Schiff umgedreht und bringt dem nächsten liefernden Spieler weniger Punkte.

In der BAUAKTION kann entweder ein Arbeiter ins Arbeiterlager eingesetzt oder mit einem Arbeiter ein Bauplatz besetzt werden. Das dort liegende Bauplättchen wird auf das Ablagetableau gelegt, bringt Siegpunkte und - beim ersten Plättchen einer Art - eine Zusatzaktion.

Die MILITÄR-AKTION berechtigt, den Feldherrn in eine Provinz zu ziehen und das dort liegende Plättchen zu nehmen oder einen Legionär in das Feldlager zu setzen oder einen Legionär vom Feldlager zum Feldherrn zu setzen, was Siegpunkte bringt.

Die TRAJAN-AKTION erlaubt, ein Trajansplättchen vom Plan zu nehmen, das zu einer Mulde auf dem Ablagetableau gelegt wird. Jedes Plättchen trägt zwei Farbpunkte, die den Aktionssteinen in den Zugmulden entsprechen. Ein Trajansplättchen wird vor dem normalen Zug des Spielers aktiviert, wenn in der Zielmulde Aktionssteine mit genau den Farben liegen, die auf dem dort liegenden Trajansplättchen abgebildet sind – auch das ein genialer Mechanismus, der eine große Portion taktischer Überlegung in die Züge bringt. Die Plättchen bringen gehörige Vorteile, etwa eine dauerhafte Befriedigung eines Bedürfnisses (Brot, Spiele, Religion), Siegpunkte oder das Recht, zusätzliche Arbeiter ins Arbeiterlager oder Legionäre in das Feldlager zu setzen.

QUARTALSENDE

Am Quartalsende müssen alle Bedürfnisse des Volkes befriedigt werden. Entsprechende Forumsplättchen müssen abgegeben werden, Trajansplättchen bleiben dem Spieler erhalten. Die Stimmen im Senat werden ausgewertet. Die beiden Spieler mit den meisten Stimmen können je eine Bonustafel nehmen, die am Ende des Spiels Punkte bringt, z. B. für bestimmte ausgelegte Warenkarten. Zu Beginn des neuen Quartals werden die Schiffe wieder auf die lukrative Seite gedreht, noch ausliegende Forumsplättchen entfernt und durch neue ersetzt sowie die Markierungssteine im Senat wieder zurückgesetzt.

SPIELENDE

Am Ende des vierten Quartals werden noch Siegpunkte verteilt: Für Warenkarten auf der Hand, Arbeiter im Arbeiterlager, Legionäre im Feldlager, für gleiche Sätze an Bauplättchen und für die Bonustafeln.

FAZIT

Wie eingangs erwähnt, ist Trajan ein hervorragendes Strategiespiel. Wie bei Stefan Feld zuletzt üblich (Luna oder die BvB), kann man durch verschiedenste Vorgehensweisen Siegpunkte sammeln, was ich an Spielen sehr schätze. Dadurch entsteht allerdings auch eine gewisse Gefahr, dass jeder Spieler „vor sich hin spielt“. Während ein Spieler sich z. B. auf die Eroberung der Provinzen und die Bauplättchen verlegt, konzentriert sich ein anderer etwa auf die Mehrheit im Senat und die Warenplättchen. Die Interaktion hält sich damit durchaus in Grenzen. Den Spielspaß trübt das aber in keiner Weise. Reizvolle Konkurrenzsituationen können an allen Aktionsorten entstehen, wenn es die Spieler darauf anlegen.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass es kaum Wartezeiten zwischen den eigenen Zügen gibt. Ein Zug ist in der Regel sehr schnell gemacht: Aktionssteine nehmen, auf die Mulden verteilen, Aktion durchführen, z. B. ein Plättchen nehmen oder eine Spielfigur einsetzen, fertig! Mehr als 20 oder 30 Sekunden dauert das nicht. Bis man wieder dran ist, muss man sich ranhalten, um überhaupt seinen nächsten Zug vernünftig zu planen. Und diese Planung macht riesigen Spaß: Welche Aktion möchte ich ausführen? Erreiche ich diese Zielmulde? Welche Steine verteile ich auf welche Mulde? Kann ich damit vielleicht sogar ein Trajanplättchen aktivieren? Kann ich eine Aktionsreihe auslösen, wenn ich z.B. ein bestimmtes Bauplättchen nehme und die entsprechende Zusatzaktion aktiviere? Einfach genial. Ein Spiel, das jedem Strategiespieler ans Herz zu legen ist.

Für mich klare sechs Punkte! Und die vergebe ich wirklich nur an sehr gute Spiele, die zusätzlich noch das gewisse „Etwas“ haben. Und das hat Trajan!
H. S. schreibt am 03.11.2011:
Da Peter schon so eine schöne und ausführliche Rezi geschrieben hat, hier nur ein paar Anmerkungen plus Wertung von mir.


Trajan ist ein Strategiekracher erster Güte!


- Das Mancala-Prinzip zum Bestimmen der Aktion ist innovativ und geradezu genial!

- Zwischen den einzelnen Aktionsmöglichkeiten gibt es schöne Verzahnungen, die Kettenzüge möglich machen.

- Das Material ist vom Feinsten: Spielplan ist top, Pappmarker dick und griffig, massig Holzteile gib's auch - Spielerherz, was willst Du mehr!


Nun zu den Dingen, die mir persönlich nicht so gut gefallen:

- Das Thema ist völlig aufgesetzt.

- Die Grafik des Spielplans wirkt zusammengestückelt.

- Ebenso die einzelnen Aktionsmöglichkeiten.

- Das Spielgeschehen ist extrem kopflastig und fühlt sich fast wie Arbeit an. Da leidet der Spielspass bei mir schon ein bißchen!

- Startspielervorteil


Die Burgen von Burgund vom gleichen Autor spielen sich für mich runder und vermitteln mir viel mehr Spielspass. Bei Trajan habe ich zwar keinen Stress, aber entspannt Spielen ist anders.
Ich würde es aber jederzeit wieder mitspielen!
Udo S. schreibt am 15.11.2011:
Nach Peters Rezi bleibt mir nicht viel hinzuzufügen. Super-Spiel, tolles Spielgefühl (irgendwas Schönes kann man immer tun), Regeln sind nach kurzer Eingewöhnung schnell verstanden und durch sinnvolle Symbolik auf dem Spielplan ersichtlich. Viele Möglichkeiten, die das Spiel mit Sicherheit lange interessant bleiben lassen und eine Art "Sucht" erzeugen, beim nächsten Mal alles besser zu machen. Stefan Feld hat mit "Trajan" auf "Die Burgen von Burgund" (die ich auch schon als Super-Spiel bezeichne) noch einen draufgesetzt - KLASSE !!!
Reinhard O. schreibt am 02.12.2011:
Titel: Trajan

Autor: Stefan Feld
Spieltyp: Strategiespiel
Spieldauer: 90-120 Minuten
Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren

Spielziel/-idee:
Wir befinden uns in Rom, in der Zeit des Kaisers Trajan. Die Spieler versuchen den Einfluss Roms zu erweitern und versuchen auf unterschiedlichste Art und Weise Siegpunkte zu sammeln. Das Herzstück ist der Aktionskreis, mit dem man seine Aktionen planen kann und unterschiedlichste Plättchen erhalten kann. Und auch in diesem Spiel gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten ;-)

Spielvorbereitung:
• Der Spielplan teilt sich in 6 Spielbereiche auf, die bestückt werden müssen:
o Trajanbogen: Es gibt sechs unterschiedliche Plättchentypen, die dort als Stapel offen ausgelegt werden
o Forum: Dort werden gemäß der jeweiligen Spieleranzahl Forumsplättchen (grüne Rückseite) und zusätzlich 3 Plättchen mit Zusatzaktionen ausgelegt
o Provinzen / Regionen: In jede Provinz wird ein Forumsplättchen offen ausgelegt. Zusätzlich stellt jeder Spieler einen Feldherren und einen Legionär ins Feldlager.
o Hafen: Dort werden die Schiffe mit der bunten Seite nach oben ausgelegt
o Bauwerke: Dort werden die Bauplättchen offen ausgelegt und jeder Spieler stellt einen Arbeiter ins Arbeiterlager
o Senat: Dort werden die Spielerscheiben aufeinandergestapelt. Der unterste ist der Startspieler. Zusätzlich werden 2 Bonustafeln mit der gelben Seite nach oben dort ausgelegt. Die restlichen kommen in das schwarze Säckchen.

Weiterhin werden von den Bedarfsplättchen (rund) drei zufällig aus dem Spiel genommen und die restlichen Zusatzplättchen (gelbe Rückseite), die Forumsplättchen, die +2-Marker und die Quartalsanzeiger bereitgelegt.

• Spielertableau:
o Jeder Spieler erhält seine 15 Spielfiguren und zwei Scheiben (für SP + Senat)
o Jeweils zwei achteckige Aktionssteine werden in die Mulden gelegt
o Jeder Spieler zieht eine Bonuskarte und legt sie offen aus
o Jeder Spieler nimmt sich 3 Warenkarten auf die Hand
o Jeder Spieler zieht 3 Trajanplättchen und legt sie auf die Felder II, IV, VI
o Auf das Feld I. wird der Trajanbogen gestellt

Spielablauf:
Das Spiel verläuft über vier Quartale. Jedes Quartal besteht aus 4 Runden auf der Zeitschiene. In seinem Zug führt der Spieler folgendes durch:

• Aktionssteine umverteilen (obligatorisch): Dazu werden alle Steine einer Mulde herausgenommen, die Anzahl der Steine verbalisiert und entsprechend pro Stein ein Feld auf der Zeitschiene weitergezogen. Der Spieler legt nun jeweils einen Stein ins jeweils anschließende Feld. Die Zielmulde, in die der letzte Stein gelegt wird, löst eine Aktion in einem der sechs Bereiche aus.

• Trajanplättchen erfüllen (optional): Liegt bei dieser Mulde ein Trajanplättchen und man hat die entsprechenden farbigen Steine in dieser Mulde, darf man das Trajanplättchen nehmen und auf seinem Tableau auslegen. Das bringt dem Spieler Siepunkte und einen Bonus

• Aktion durchführen (optional): Der Spieler kann nun die Aktion der jeweiligen Zielmulde durchführen:

o Hafenaktion (Schiffe): eine der vier Optionen auswählen:
a) 2 Karten ziehen und eine wieder zurücklegen
b) 1 Karten von einem offenen Stapel nehmen
c) Bis zu 2 Karten offen vor dem Spieler auslegen (damit können sie gewertet werden)
d) Schiffe beladen: Die Schiffe zeigen mit Symbolen was benötigt wird (z.B. 4 gleiche Karten, unterschiedliche Karten oder 3 gleiche Paare) Dafür gibt es Siegpunkte. Diese Schiffskarte wird bis zum Quartalsende auf die graue Seite umgedreht und bringt den nächsten Spielern dann nur noch weniger Punkte ein.

o Forumsaktion (Säulen): Ein Forumsplättchen nehmen und aufs Tableau legen

o Militäraktion (Helm):
a) Aus dem eigenen Lager eine Figur ins Heereslager stellen
b) Oder: Feldherr in benachbarte Region ziehen (Plättchen darf genommen werden)
c) Oder: Legionär zum Feldherrn setzen (bringt Siegpunkte)

o Senatsaktion (Schriftrolle): Marker wird auf der Senatsleiste ein Feld weiter nach rechts gesetzt. Hier sammelt man Stimmen für die Konsulatswahl. Der Konsul darf eine Bonuskarte auswählen

o Trajanaktion (Bogen): beliebiges Plättchen wählen und auf das nächste freie Feld des Tableaus legen

o Bauaktion (Hammer):
a) Aus dem eigenen Lager eine Figur ins Arbeiterlager stellen
b) Oder: einen Arbeiter auf ein beliebiges Feld setzen, Plättchen nehmen und auf das Tableau legen. Das jeweils erste Plättchen einer Art löst immer eine Zusatzaktion aus. Ab der 2. Figur dürfen die Arbeiter nur noch senkrecht oder waagrecht zur 1. Figur gesetzt werden.

Rundenende: Das Rundenende tritt dann ein, wenn ein Spieler eine Runde auf der Zeitleiste vollendet hat. Es wird nun ein Bedarfsplättchen (rund) nach der 1., 2., und 3. Runde offen ausgelegt. Nach vier Runden ist Quartalsende.
Bei Quartalsende müssen die Spieler die Bedürfnisse befriedigen, sonst gibt es Minuspunkte. Wer die meisten Senatspunkte hat, wird Konsul und erhält eine Bonustafel. Der zweite darf sich die zweite Bonustafel nehmen allerdings mit der grauen Seite.

Für das nächste Quartal, werden alle ausliegenden Bedürfnis-, Forums- und Senatsplättchen entfernt und der Spielplan wieder komplett aufgefüllt. In den Provinzen kommen nur dort Plättchen hin in der weder Feldherren noch Legionäre stehen. Die Scheiben werden auf der Senatsleiste wieder zurückgesetzt und die Schiffe auf die bunte Seite gedreht.

Spielende: Das Spiel endet nach dem 4. Quartal. Es gibt jetzt noch zahlreiche Wertungen:

Wertung:
• für jede Handkarte = 1 Siegpunkt
• für jede Arbeiter- oder Legionärsfigur = 1 Siegpunkte
• für je 3 gleiche Bauplättchen 10 bzw. für 4 gleiche 20 Siegpunkte
• Punkte für die Bonuskarten

Fazit:
Ich habe dieses Spiel bisher nur zu viert gespielt:
Ein großartiges und spannendes Strategiespiel mit großer Spieltiefe. Die Regeln sind umfangreich, aber sehr gut strukturiert. Obwohl vor dem ersten Spiel einige Zeit zum Erklären benötigt wird, ist der Einstieg relativ einfach, da die Farbstruktur und Symbolik in diesem Spiel klar sind und die Plättchen eindeutig zugeordnet werden können.
Die Vielzahl der Aktionsmöglichkeiten kann möglicherweise ein bisschen abschreckend wirken. Sie ist jedoch Ausdruck einer ungeheuren Spielvarianz und optimiert den Wiederspielreiz.
Das Herzstück dieses Spiels ist zweifelsohne die Aktionsscheibe mit ihren *Mulden*. Diese ermöglichen unterschiedliche taktische Vorgehensweisen (welches Aktionsfeld wähle ich aus, wie viel Zeit soll / darf verbraucht werden, welches Plättchen brauche ich unbedingt, etc.)
Die Abläufe selbst, in diesem Spiel sind einfach und die einzelnen Komponenten sehr gut miteinander verbunden. Ein besonderer Reiz ist es, den Mitspielern möglichst zuvorzukommen. Das erzeugt eine gewisse Spannung und erhebt es für mich zu einem meiner Favoriten. Schließlich, haben mich auch die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten Siegpunkte zu erhalten, begeistert.
Die Spieldauer von 120 Minuten halte ich für ein Spiel mit so vielen Möglichkeiten für sensationell und für ambitionierte Familienspieler gleichermaßen geeignet, wie für Vielspieler.
Auch die grafische Gestaltung gefällt mir sehr gut.
In meiner Bewertung ist dieses Spiel der Extraklasse 6 Punkte wert.
Jörg K. schreibt am 18.12.2011:
"Als Kenner- und Vielspielerspiel ein Highlight in 2011! Strategie gepaart mit etwas Glück, vielen verschiedenen Mechanismen und überzeugend mit jeder Spieleranzahl." Ausführlicher Bericht und 4 Videos zum Spiel: http://www.cliquenabend.de/spiele/550100-Trajan.html
Matthias N. schreibt am 09.01.2012:
Wow, was für ein Strategiehammer! Trajan hat das Zeug, ein absoluter Klassiker zu werden.

Wir spielen hier in Rom zur Zeit Trajans (und somit in der Blütezeit des römischen Reiches). Wir bauen, wir handeln, wir erobern, wir kämpfen um die Vorherrschaft im Senat, wir sichern uns im Forum gewisse Vorteile und sichern uns die Gunst Trajans.

Zu jedem Quartalsende versuchen wir, die Bedürfnisse des Volkes zu befriedigen. Insgesamt stehen uns 6 verschiedene Aktionen zur Verfügung, die (genial) über den Mancala-Mechanismus gesteuert werden. Über Forums- und Trajanplättchen kommt man aber auch an Zusatzaktionen ran. Überall gibt es Siegpunkte, aber vorsicht: Gelingt es nicht, die Bedürfnisse des Volkes zu befriedigen, gibt es sogar Punktabzüge.

Über Bonustafeln, die ich mir durch Mehrheiten im Senat sichere, kann ich Zielvorgaben erfüllen, für die es am Spielende auch noch mal Siegpunkte regnet.

Weiter möchte ich mich über Inhalt und Mechanismus des Spieles nicht auslassen, dies haben Peter und Reinhard mit ihren hervorragenden Rezensionen schon ausführlich getan.

Man neigt beim Spielen dazu, sein eigenes Ding durchzuziehen und den Mitspielern aus dem Weg zu gehen. Man kann aber auch sehr gut interaktiv spielen und sich gegenseitig das Leben schwer machen. Spaß macht es aber immer.

Die Spielregel ist fast schon beispielhaft. Es sollte mich nicht wundern, wenn diese Spielregel Auszeichnungen einheimst. Die Regel ist klar strukturiert und mit vielen Beispielen und Illustrationen versehen. Etwas besser hätte die Aktion Warenverschiffung erklärt werden können. Auch dass die Bauplättchen beim Erwerb sofort Siegpunkte auslösen wurde nicht direkt erklärt sondern taucht nur in einer kleingedruckten Beispielerklärung am Rande auf. Bis heute ist mir auch nicht klar, ob ich mir das Trajan-Plättchen erst dann nehmen kann, wenn in der Zielmulde bereits (bevor ich mit meinem Zielstein dort lande) die Farbkombination an Zielsteinen liegen muss oder aber darf der Zielstein die Farbkombination erst vervollständigen (?). Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Die Regel lässt sonst keine Fragen offen und erklärt die vielfältigen Aktionsmöglichkeiten wirklich hervorragend. Klasse finde ich auch, dass schon bei der Vorstellung des Spielmaterials kurz erläutert wird, wofür die Plättchen, Spielfiguren, Warenkarten etc. im Laufe des Spiels benötigt werden. Liebe Spieleautoren: Bitte nachmachen!

Das Spielmaterial ist hochwertig und reichhaltig (dicke Spielertableaus, reichlich Holzmaterial, stabile Pappcounter, ein großer und sehr ansehentlicher Spielplan). Lediglich die Farbwahl der sechs verschiedenen Farbwürfelarten für die Mulden hätte deutlich unterschiedlicher ausfallen können. Abends bei entsprechender Beleuchtung fällt die Unterscheidung zwischen blau und grün sowie weiß und gelb schon sehr schwer.

Ein klasse Spiel, dass einen sofort in den Bann zieht. Es gibt so viele Möglichkeiten und Strategien, die man alle irgendwie ausprobieren möchte. Mit jeder weiteren Partie entdeckt man neue Möglichkeiten. Und man kann das Spiel sogar solo spielen, obwohl es die offizielle Spielregel gar nicht vorsieht. Dazu reichen ein paar kleine Regelmodifikationen aus, die ich demnächst hier mal unter "Varianten" vorstellen werde. Und es macht auch solo Spaß!

Ich kann gar nicht anders: Volle Punktzahl!
Jörn F. schreibt am 22.01.2012:
Ein Superspiel!!!!Das alte Mancalaprinzip super in ein Spiel eingebaut, bei dem jeder versucht aus seinem vielen Möglichkeiten das Beste zu machen.An allen Ecken brennt es und man kann wie bei Feld üblich nicht immer überall sein. Jenachdem wo man seine Steinchen niederlässt, hat man bestimmte Möglichkeiten, seine Figuren in die Bereiche zu setzen, Waren zu verschiffen, am Trajantor neue Aufgaben holen, die wieder Punkte bringen etc.
Viele Sachen und Folgesachen aus diesen gilt es bei diesem Hammerspiel zu beachten, genau das richtige für Vielspieler! Alles ist so justiert, das nichts überladen oder zu viel wirkt!
Immer wieder!
Martina K. schreibt am 10.02.2012:
Zum Spielablauf ist schon einiges ausführlich geschrieben worden, deshalb hier mein Eindruck von bislang einer Kennenlernpartie.

Entgegen der Meinung von Benni finde ich, dass das Spiel für Viel-Spieler und vor allem für Kenner von Burgen von Burgund verhältnismäßig schnell zu erklären ist.
Im Spiel waren wir anfangs recht zügig. Wir haben eher zwischendurch immer nochmal Details wie z.B. die Bedeutung mancher Plättchen nachschlagen müssen.

Auch bei Trajan geht es um das möglichst optimierte Sammeln von Siegpunkten in verschiedenen Kategorien. Interessant finde ich den Zugmechanismus, der an Mancala erinnert. Das gibt dem Spiel einen gewissen Pep und daher gefällt es mir auch im ersten Spiel einen Ticken besser als die Burgen von Burgund.

Ich selbst bevorzuge häufig Strategiespiele, die ein Thema haben, in denen ich z.B. etwas aufbauen kann. Wie bei Burgen von Burgund fehlt genau dies leider auch Trajan. Das Thema könnte ein beliebig anderes sein, allein der Mechanismus steht im Vordergrund.
So spielt jeder eher vor sich hin und sammelt mal hier und da Siegpunkte. Der Spannungsbogen hält sich für mich auch durch die fehlende Interaktion in Grenzen.

Ich hätte nichts gegen eine weitere Partie Trajan, aber für mich selbst wird es kein Spiel werden, das unbedingt einen Platz in meinem eigenen Spieleregal haben muss.
Dazu fehlt einfach wie gesagt das gewisse Etwas.
Irgendwie werde ich also bisher nicht so warm mit den Spielen von Stefan Feld (Burgen von Burgund, Luna, Trajan). Als nächstes müssen nun Macao und Im Jahr des Drachen getestet werden.

Da Trajan trotzdem insgesamt ein sehr gutes Strategiespiel ist, vergebe ich hier mit den genannten Abzügen 5 Punkte. Ich denke auf jeden Fall, dass es sich lohnt, hier erst probezuspielen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
Peter M. schreibt am 28.03.2012:
Zum Spiel wurde vor mir genug geschrieben. Von mir nur so viel: Tolles Strategiespiel mit geringem Glücksfaktor und hohem Wiederspielreiz. Ein Muß für Vielspieler.
Wolfgang S. schreibt am 12.04.2012:
eine vielzahl an strategien und taktiken.
tolles spielgefuehl,
staendiges punkten, nicht erst am schluss.
immer wieder andere spielsituationen, die flexibles denken erfordern. recht anspruchsvoll und doch kurzweilig.
sehr hoher wiederspielwert. super!!!
Andreas S. schreibt am 14.05.2012:
Trajan spielt sich einwandfrei, die Mechanismen greifen phantastisch ineinader und der Mancala-Mechanismus bringt ein neues Spielgefühl mit sich. Sobald eine Partie zu Ende gespielt ist, möchte man die nächste beginnen, um noch mehr Trajan-Plättchen zu nutzen oder längere Aktionsketten mittels der Bauarbeiteraktion und der 2 -Plättchen zu schaffen.Die spannende Wettkampfatmosphäre wird noch dadurch gesteigert, daß der aktuelle Siegpunktstand stets auf der Kramer-Leiste aktualisiert wird.Einfach ein Hammerspiel. Ich bin begeistert.
Edgar A. schreibt am 01.07.2012:
Da mein Vorredner an dieser Stelle schon alles wesentliche gesagt hat, nur soviel: Der Zugmechanismus ist zwar ungewöhnlich, aber hat fast schon einen genialen Touch. Überhaupt ist das Spiel von seinen Mechanismen her sehr ausgewogen und bleibt lange spannend, unabhängig davon, ob man mit 3er- oder 4er-Besetzung spielt. Aus meiner Sicht ein absolutes MUSS für jede Spielesammlung!
Martin K. schreibt am 25.07.2012:
Ihr werdet mich steinigen, aber mit ein bisschen Abstand muss ich einfach feststellen, dass auf Dauer Trajan nicht das hält, was es am Anfang verspricht. Die Mechanismen sind gut miteinander verzahnt, aber es ist einfach zu viel. Wirklich gute Spiele zeichnen sich doch dadurch aus, dass sie mit wenig Brimborium eine tolle Spieltiefe erzeugen.

Es dauert viel zu lange, anderen das Spiel zu erklären, der Spielaufbau kann nur als nervig bezeichnet werden und wenig Grübler oder Spieler dabei sind, die ewig brauchen, bis sie eine Entscheidung treffen, muss man ob der geringen 'Interaktion ewig warten bis man agieren kann.

Bei uns kommt es trotz der Anfangseuphorie nicht mehr auf den Spieltisch. Viele sagen: Lass uns doch lieber Burgen von Burgund oder was schnelleres spielen. Das Spiel wird jetzt schnell in Vergessenheit geraten.
Frank L. schreibt am 31.10.2012:
Unter der Herrschaft Kaiser Trajans (um 100 n.Chr.) erlebt das Römische Reich seine größte Blütezeit. Als Adlige unterstützen wir die Entwicklung des Imperiums und vergrößern unseren Machtbereich. Wir erhalten Siegpunkte über die verschiedenenen Aktionsbereiche des Reichs: Wir treiben Handel mit Waren, sammeln Vorteile in Form von Forumsplättchen, unterstützen das Reich militärisch, erhöhen unseren Einfluss im Senat und erbauen neue Stadtviertel.
Die einzelnen Aktionen werden über die Verteilung der bunten Spielsteine im Aktionskreis seines eigenen Tableaus gesteuert. Dabei gilt es, möglichst viele Elemente miteinander zu kombinieren.

Ablauf:
Der aktive Adlige wählt eine Mulde seines Aktionskreises und verteilt alle dort befindlichen Aktionssteine einzeln auf die folgenden Mulden bis alle Steine verteilt sind. Die Anzahl der verteilten Aktionssteine wird zusätzlich auf der allgemeinen Zeitleiste abgetragen. An der Zielmulde, auf die der letzte Stein verteilt wurde, kann der Spieler ein Trajanplättchen erfüllen, wenn sich dort Aktionssteine der Farbe befinden, die auf dem Plättchen abgebildet sind: Je nach Plättchen erhält er dafür Siegpunkte oder Bonusaktionen. Außerdem bestimmt die Zielmulde die Aktion, die der Spieler ausführen darf.
• Im Hafen erhält man neue Warenkarten oder verschifft seine Handkarten für Siegpunkte
• Forum: Ein beliebiges Bonus-Plätchen aus dem Forum auf das passende Feld des eigenen Tableaus legen.
• Militär: Einen Legionär ins Feldlager holen, seinen Feldherren in eine Provinz ziehen und Bonus-Plättchen erhalten oder einen Legionär in die Provinz des eigenen Feldherren setzen, um Siegpunkte zu erhalten.
• Trajan: Ein Trajanplättchen an eine Mulde des eigenen Aktionskreises legen
• Senat: Eigenen Stimmenanzeiger im Senat vorrücken.
• Bau: Eine Figur ins Arbeiterlager stellen oder einen Arbeiter auf einen Bauplatz stellen. Dafür erhält man das entsprechende Bauplättchen, wodurch man ggf. eine Zusatzaktion erhält.

Nach jeder Runde auf der allgemeinen Zeitleiste wird ein Plättchen "Bedarf des Volkes" aufgedeckt. Am Quartalsende gibt es Minuspunkte, wenn man die Wünsche des Volkes nicht erfüllen kann. Außerdem werden die Machtverhältnisse im Senat ausgewertet: Die Spieler mit den meisten Stimmen erhalten Bonustafeln, die weitere Siegpunkte bringen (z.B. für bestimmte Warenkarten, Forumsplättchen, Legionäre oder Arbeiter). Nach dem vierten Quartal endet das Spiel.

Fazit:
Trajan ist ein anspruchsvolles Aufbau- und Optimierungsspiel, das sich an Vielspieler richtet. Es gibt sehr viele Optionen, auf die man seine Strategie aufbauen kann. Wichtig dabei scheint, dass man sich auf bestimmte Bereiche konzentrieren und sie miteinander kombinieren sollte: Sammel ich beispielsweise Waren für den Hafen, sollte ich mir auch entsprechende Bonustafeln besorgen. Besonders raffiniert ist die Aktionswahl innerhalb des Aktionskreises und die Verzahnung mit der Erfüllung der Trajanplättchen. Optimal ist es, wenn man mit seinen Aktionssteinen die gewünschte Aktion erreicht und gleichzeitig damit ein Trajanplättchen erfüllen und dessen Sonderaktion ausführen kann. Leider ist das leichter gesagt als getan. Häufig ist es echt verflixt: Ich sehe doch die Farbkombination - weshalb bekomme ich die bloß nicht zusammen in die passende Mulde? Manchmal möchte man unbedingt eine bestimmte Aktion ausführen, kann diese aber von keiner Ausgangsmulde mit der dort befindlichen Steinanzahl erreichen. Oder man erreicht sie nur, indem man farblich passende Steine wieder auseinanderreißt. Immer wieder hatte ich eine Vielzahl sinnvoller Ideen im Kopf, aber dafür reichte die Anzahl der Aktionen einfach nicht aus. Spätestens dann überkam mich das Gefühl, dass ich irgendwie einen Mangel verwalten muss - wenn auch eher abstrakter Natur. Beruhigend zu sehen, dass es meinen Mitspielern nicht anders erging ...

Auch die Gestaltung des Spielmaterials ist sehr schön gelungen: Große Holzfeldherren, viele kleine Holzlegionäre, zahlreiche Plättchen und Karten. Besonders gut gefällt mir die perspektivische Darstellung auf dem Spielplan: Ausgehend vom Senat im Zentrum Roms über die Stadtviertel und den Hafen in die entfernten Provinzen.

Daumen hoch für Kaiser Trajan.
Christian E. schreibt am 03.01.2019:
Ein sehr interessantes Spiel mit einer massiven Vielzahl von Möglichkeiten, Punkte zu machen, das durchaus ausgewogen wirkt, ohne zufällige Ergebnisse zu produzieren. Die diversen Mechanismen geben einen gewissen Glückfaktor, gegen den man weitgehend vorbeugen kann, so dass er genau meinen "Sweet Spot" trifft.

Der Mechanismus zur Auswahl der Aktionen war für mich neu und ist sicherlich für Spieler mit AP eine Katastrophe. Mit meinen Mitspielern war die Downtime hingegen minimal, so dass sich das Spiel extrem flüssig spielen lässt.
Durchschnitt